Aktuelles

Strahlenschutz

Anfang der 70iger Jahre, wurde der Strahlenschutz aus dem Zivilschutzverband wegen mangelnder Einsatzkräfte den Feuerwehren übergeben. Flächendeckend wurden vom Landesfeuerwehrverband Strahlenschutzstützpunkte eingerichtet. Im Bezirk Murau ist die FF – Scheifling der Strahlenschutzstützpunkt und die FF- Predlitz hat einen Spürtrupp. Es ist die Aufgabe des Sonderdienstes Strahlenschutz, die von den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrnehmbare Gefahr mit Hilfe von speziellen Messgeräten sichtbar zu machen. Der Einsatz der Strahlenschutztrupps hat in erster Linie den Eigenschutz der eingesetzten Feuerwehrkräfte zum Ziel und die Feststellung bzw. Lokalisierung möglicher Strahlenquellen. Mit speziellen Messgeräten werden Dosisleistungen der radioaktiven Strahlung bestimmt, um dadurch sinnvolle Absperrgrenzen festzulegen. In weiterer Folge, kann durch Messungen ermittelt werden, ob die eingesetzten Kräfte bzw. Geräte durch radioaktive Stoffe verunreinigt wurden, und somit behelfsmäßige Dekontaminationen durchgeführt werden.

Meine Aufgabe besteht darin bei Unfällen mit strahlendem Material als Fachberater für den Einsatzleiter tätig zu werden. Für den Feuerwehrbezirk Murau sind insgesamt 12 Strahlenschutzgeräteträger. Jährlich werden 1 Strahlenschutzübungen und 1 Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt um unser Wissen auf einen aktuellen Stand zu halten.

Strahlenschutzbeauftragter

HBI
Dieter Horn
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